Der Feldsalat



Feldsalat, Nüsslisalat, Sonnewerbele

Der Feldsalat ist DER Wintersalat schlechthin und das nicht zu unrecht...

Auch bekannt unter Ackersalat oder wie es mein badischer Opa zu sagen pflegte „Sonnewerbele“, wächst dieser kleine Powersalat draußen auf dem Feld. Dabei verträgt er im Gegensatz zu seinen Salat-Geschwistern sogar tiefste Minusgrade. Der kälteliebende Salat hat deshalb auch von Oktober bis in den März hinein Saison und fühlt sich in unseren Breitengraden pudelwohl. Zu kaufen gibt es ihn bei uns aus Deutschland, oft kommt er aber auch aus Frankreich.

 

Geschätzt wird er vor allem wegen seines nussigen Aromas, weshalb ihn die Schweizer auch Nüsslisalat nennen. Optisch macht er mit seiner dunkelgrünen Farben und den zarten Blättchen auch ordentlich was her. Er passt dabei toll zu einer säuerlichen Kräutervinaigrettes, versteht sich aber auch wunderbar mit süßen Früchten. Wer gerne mal etwas Neues ausprobiert, dem sei die tolle Kombination mit Kürbiskernöl ans Herz gelegt, was das nussige Aroma nochmals richtig betont! Wichtig: das Dressing erst kurz vor dem Verzehr darüber geben, sonst fällt er rasch zusammen.

 

 

 

Was kann der kleine Grüne nun für unsere Gesundheit tun?

 

Neben Petersilie zählt Feldsalat zu den eisenreichsten Gemüsesorten. Daneben enthält er auch jede Menge Vitamin C, das als Antioxidant die freien Radikalen einfängt. Das enthaltene Provitamin A wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt und ist wichtig für Augen, Haut und Schleimhäute. Auch mit Magnesium punkten die kleinen Blättchen, das vor allem in der Schwangerschaft wichtig ist, um Krämpfen vorzubeugen. Und obendrein besitzen sie auch noch wertvolle Baldrianöle, die besonders gut bei Unruhe und Einschlafproblemen helfen.

 

Beim Kauf von Feldsalat solltest du darauf achten, dass er kräftig wirkt und nicht hängt. Dabei lohnt es sich, die eventuell abgepackten Blättchen einmal umzudrehen. Bei zu langer Lagerung sieht man faule Blättchen vor allem auf dem Boden. Zuhause sollte er direkt gewaschen und geputzt werden. So erhalten die Blätter noch einmal ausreichend Feuchtigkeit und werden nicht schlapp. Ich lege ihn danach gerne mit einem feuchten Küchentuch abgedeckt ins Gemüsefach, so hält er sich locker noch 3 Tage frisch.


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